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| Aus der Presse: |
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Auf Schusters Rappen unterwegs
508
Teilnehmer starten beim 43. Internationalen
Volkswandertag/ Drei Routen zu Auswahl
Von
Thomas Krohn
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Wedel.
Die Resonanz auf den 43. Internationalen Volkswandertag
in Wedel war wieder einmal groß: 508 Teilnehmer
registrierten die Organisatoren gestern Mittag. Der
Wedel- Schulauer Wanderverein hatte die Veranstaltung
auf die Beine gestellt. Start und Ziel war die
Pestalozzi- Schule im Autal. Bis 9 Uhr hatten sich
bereits 350 Starter gemeldet, um eine der insgesamt drei
Routen zu absolvieren.
Vereinsvorsitzender
Alfred Syska begrüßte fast jeden Teilnehmer per
Handschlag. Gekommen waren Einzelwanderer sowie Gruppen
aus fast ganz Schleswig- Holstein. Die weiteste Anfahrt
hatte eine Mannschaft mit 24 Wanderern aus Frankfurt
hinter sich, die mit dem ICE aus der Mainmetropole
angereist war. Mehr als 20 Mädchen und Jungen von der
Bonifatius- Schule aus Hamburg nahmen an der „ Young-
Walkers- Tour“ – eine bundesweite Veranstaltung für
Kinder und Jugendliche teil.
Nach
der Anmeldung und vor dem Start stärkten sich die
Teilnehmer in der Pausenhalle mit belegten Brötchen,
Kaffee sowie Kuchen, den die Ehefrauen im Wanderverein
frisch gebacken hatten. Drei Sanitäter des Ortsvereins
des Deutschen Roten Kreuzes hatten sich für die
Bereitschaft zur Verfügung gestellt. |
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Die
Wanderer konnten zwischen der Sechs-, Elf- und 20 Kilometer-
Strecke wählen. Die kürzeste Route führte vom Autal an den
Kleingärten vorbei ins Moorweggebiet. Wer sich für die elf
Kilometer lange Strecke entschieden hatte, musste über den
Auweidenweg und am Bahnhof vorbei zum Hamburger Yachthafen
wandern und dort auf dem Deich weiter bis Fährmannssand. Die
längste Tour führte auf dem Deich bis Hetlingen und
anschließend durch die Marsch nach Holm. Danach ging es auf
Nebenstraßen zurück in die Rolandsstadt.
Größte
Gruppen ausgezeichnet
Sieger
wurden keine ermittelt, denn der Volkswandertag ist eine
Breitensportveranstaltung ohne Sollzeiten. An einer Reihe von
Kontrollstellen entlang der Strecken standen Mitglieder der
Wedeler Interessengemeinschaft und stempelten das Passieren
der Teilnehmer in deren Wanderpass ab. Zudem wurde kostenlos
Tee ausgeschenkt. Die Gruppen, die die meisten Wanderer
gemeldet hatten, erhielten als Erinnerung Buddelschiffe
beziehungsweise kleine Modelle von Seglern, die
Bürgervorsteher Joachim Reinke überreichte. Horst Krause vom
Landesvorstand des Deutschen Volkssportverbandes lobte das
Engagement der Organisatoren: „ Der Wedel- Schulauer
Wanderverein ist vor allem vorbildlich hinsichtlich der
Integration von Behinderten.
Für
die Wandertage im nächsten Jahr plant Alfred Syska, zwei
Strecken entlang des Rudolf- Höckner- Rundwegs sowie auf dem
kürzlich eingeweihten Planeten- Lehrpfad, der bis zur
Hetlinger Schanze führt, anzubieten.
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Zu
Fuß schneller als das Licht
Wandertag
lockt Marschierer aus ganz Norddeutschland an die Elbe
Von
Carola von Steinkeller
Mit Kind und Kegel machen sich Lauffreudige aus Wedel und
Umgebung beim Volkswandertag auf die bis zu 20 Kilometer lange
Strecke.
Wedel. Zu einer wahrhaft astronomischen Reise lud der
Wedel- Schulauer Wanderverein von 1981 am Sonntag Familien, Clubs
und Wanderfreunde ein: An Sonne und Uranus vorbei wanderten die 308
Teilnehmer am 45. internationalen Volkswandertag.
Diese Leistung gelang natürlich nur
deswegen mühelos, weil es sich um die Himmelskörper des
Wedeler Planetenlehrpfades handelte. „ Damit weihen wir die
Strecke für uns offiziell ein“, sagt der Vorsitzende des
Wandervereins Alfred Siska.
Mit einer verblüffenden Geschwindigkeitsrechnung motivierte
er die Teilnehmer: „ Wenn sie mit einer Geschwindigkeit von vier
Kilometern pro Stunde unterwegs sind, so entspricht das einem
kosmischen Tempo von etwa einer Million Kilometer pro Sekunde. As
heißt, sie durcheilen mit mehr als dreifacher Lichtgeschwindigkeit
unser Sonnensystem.“
Syska konnte sich auch diesmal wieder über viele Gäste aus
ganz Norddeutschland freuen, die so schöne Route entlang der Elbe
entdeckten. Doch auch viele Wedeler Wanderer wie Familie Kaths
nahmen die Einladung des Wandervereins ihrer Heimatstadt an und
machten sich auf den „ kosmischen Weg“. Mutter Gabi startete mit
dem wanderfesten siebenjährigen Sohn Paul und ihrem neun Monate
alten Töchterchen Lisa im Kinderwagen zur Zehn-Kilometer-Strecke.
Familienvater Heiko hatte sich die zweite 20 Kilometer lange Route
vorgenommen.
Gestartet wurde morgens um acht Uhr von der Wedeler
Pestalozzi- Schule im Autal. Allerdings nicht ohne ein kleines
Frühstück, das die Vereinsmitglieder den Wanderern anboten. Auf
der Strecke selbst wurde eine kostenlose Versorgung mit warmen Tee
organisiert. Zwei Kontrollstellen am Fährmannssand und in der
Hetlinger Schanze mussten passiert werden. Bis 15 Uhr trafen sich
alle Teilnehmer wieder in der Schule, um sich stolz die erwanderten
Kilometer vom Team des Wedeler Wandervereins dokumentieren zu
lassen. Doch auch eine Handfeste Erbsensuppe vom Deutschen Roten
Kreuz, das die Wanderung zu Sicherheit betreute, erwartete die
Teilnehmer am Ziel“ Alle haben heil und zufrieden das Ziel
erreicht und freuten sich, am Deich mal wieder richtig durchgepustet
worden zu sein.“ konnte Syska am Ende der Veranstaltung zufrieden
berichten.
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