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Wedel- Schulauer Wanderverein von 1981 e.V.

 

 
Aus der Presse:
 

Auf Schusters Rappen unterwegs

508 Teilnehmer starten beim 43. Internationalen Volkswandertag/ Drei Routen zu Auswahl

Von Thomas Krohn

 

Wedel. Die Resonanz auf den 43. Internationalen Volkswandertag in Wedel war wieder einmal groß: 508 Teilnehmer registrierten die Organisatoren gestern Mittag. Der Wedel- Schulauer Wanderverein hatte die Veranstaltung auf die Beine gestellt. Start und Ziel war die Pestalozzi- Schule im Autal. Bis 9 Uhr hatten sich bereits 350 Starter gemeldet, um eine der insgesamt drei Routen zu absolvieren.

Vereinsvorsitzender Alfred Syska begrüßte fast jeden Teilnehmer per Handschlag. Gekommen waren Einzelwanderer sowie Gruppen aus fast ganz Schleswig- Holstein. Die weiteste Anfahrt hatte eine Mannschaft mit 24 Wanderern aus Frankfurt hinter sich, die mit dem ICE aus der Mainmetropole angereist war. Mehr als 20 Mädchen und Jungen von der Bonifatius- Schule aus Hamburg nahmen an der „ Young- Walkers- Tour“ – eine bundesweite Veranstaltung für Kinder und Jugendliche teil.

Nach der Anmeldung und vor dem Start stärkten sich die Teilnehmer in der Pausenhalle mit belegten Brötchen, Kaffee sowie Kuchen, den die Ehefrauen im Wanderverein frisch gebacken hatten. Drei Sanitäter des Ortsvereins des Deutschen Roten Kreuzes hatten sich für die Bereitschaft zur Verfügung gestellt.
  

Die Wanderer konnten zwischen der Sechs-, Elf- und 20 Kilometer- Strecke wählen. Die kürzeste Route führte vom Autal an den Kleingärten vorbei ins Moorweggebiet. Wer sich für die elf Kilometer lange Strecke entschieden hatte, musste über den Auweidenweg und am Bahnhof vorbei zum Hamburger Yachthafen wandern und dort auf dem Deich weiter bis Fährmannssand. Die längste Tour führte auf dem Deich bis Hetlingen und anschließend durch die Marsch nach Holm. Danach ging es auf Nebenstraßen zurück in die Rolandsstadt.

Größte Gruppen ausgezeichnet

Sieger wurden keine ermittelt, denn der Volkswandertag ist eine Breitensportveranstaltung ohne Sollzeiten. An einer Reihe von Kontrollstellen entlang der Strecken standen Mitglieder der Wedeler Interessengemeinschaft und stempelten das Passieren der Teilnehmer in deren Wanderpass ab. Zudem wurde kostenlos Tee ausgeschenkt. Die Gruppen, die die meisten Wanderer gemeldet hatten, erhielten als Erinnerung Buddelschiffe beziehungsweise kleine Modelle von Seglern, die Bürgervorsteher Joachim Reinke überreichte. Horst Krause vom Landesvorstand des Deutschen Volkssportverbandes lobte das Engagement der Organisatoren: „ Der Wedel- Schulauer Wanderverein ist vor allem vorbildlich hinsichtlich der Integration von Behinderten.

Für die Wandertage im nächsten Jahr plant Alfred Syska, zwei Strecken entlang des Rudolf- Höckner- Rundwegs sowie auf dem kürzlich eingeweihten Planeten- Lehrpfad, der bis zur Hetlinger Schanze führt, anzubieten.

   
  

Zu Fuß schneller als das Licht

Wandertag lockt Marschierer aus ganz Norddeutschland an die Elbe

Von Carola von Steinkeller

Mit Kind und Kegel machen sich Lauffreudige aus Wedel und Umgebung beim Volkswandertag auf die bis zu 20 Kilometer lange Strecke.

Wedel. Zu einer wahrhaft astronomischen Reise lud der Wedel- Schulauer Wanderverein von 1981 am Sonntag Familien, Clubs und Wanderfreunde ein: An Sonne und Uranus vorbei wanderten die 308 Teilnehmer am 45. internationalen Volkswandertag.

Diese Leistung gelang natürlich nur  deswegen mühelos, weil es sich um die Himmelskörper des Wedeler Planetenlehrpfades handelte. „ Damit weihen wir die Strecke für uns offiziell ein“, sagt der Vorsitzende des Wandervereins Alfred Siska.

Mit einer verblüffenden Geschwindigkeitsrechnung motivierte er die Teilnehmer: „ Wenn sie mit einer Geschwindigkeit von vier Kilometern pro Stunde unterwegs sind, so entspricht das einem kosmischen Tempo von etwa einer Million Kilometer pro Sekunde. As heißt, sie durcheilen mit mehr als dreifacher Lichtgeschwindigkeit unser Sonnensystem.“

Syska konnte sich auch diesmal wieder über viele Gäste aus ganz Norddeutschland freuen, die so schöne Route entlang der Elbe entdeckten. Doch auch viele Wedeler Wanderer wie Familie Kaths nahmen die Einladung des Wandervereins ihrer Heimatstadt an und machten sich auf den „ kosmischen Weg“. Mutter Gabi startete mit dem wanderfesten siebenjährigen Sohn Paul und ihrem neun Monate alten Töchterchen Lisa im Kinderwagen zur Zehn-Kilometer-Strecke. Familienvater Heiko hatte sich die zweite 20 Kilometer lange Route vorgenommen.

Gestartet wurde morgens um acht Uhr von der Wedeler Pestalozzi- Schule im Autal. Allerdings nicht ohne ein kleines Frühstück, das die Vereinsmitglieder den Wanderern anboten. Auf der Strecke selbst wurde eine kostenlose Versorgung mit warmen Tee organisiert. Zwei Kontrollstellen am Fährmannssand und in der Hetlinger Schanze mussten passiert werden. Bis 15 Uhr trafen sich alle Teilnehmer wieder in der Schule, um sich stolz die erwanderten Kilometer vom Team des Wedeler Wandervereins dokumentieren zu lassen. Doch auch eine Handfeste Erbsensuppe vom Deutschen Roten Kreuz, das die Wanderung zu Sicherheit betreute, erwartete die Teilnehmer am Ziel“ Alle haben heil und zufrieden das Ziel erreicht und freuten sich, am Deich mal wieder richtig durchgepustet worden zu sein.“ konnte Syska am Ende der Veranstaltung zufrieden berichten.

 

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